Presse

 

Mainzer Landesmuseum widmet Eberhard Linke zum 80. Geburtstag eine Sonderschau

Nachrichten Mainz 10.10.2017

Von Johanna Dupré

MAINZ - Stillstand gibt es bei Eberhard Linke nicht. Fast scheint es, als wollten die Skulpturen des rheinhessischen Künstlers, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, Lessings „Laokoon“-These persönlich zu Grabe tragen: Die Plastik galt Lessing ja als reine Raum-Kunst. Also als Kunst, die anders als die Dichtung auf einen einzigen Zeitpunkt fixiert ist. Die zwar Gegenstände, aber nichts zeitlich aufeinander folgendes und damit keine Handlung darstellen könne.

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Hommage an Hanns Dieter Hüsch

Von David Rech

KLEINKUNST Weggefährten aus Mainzer Zeit erinnern in Flonheim an den legendären Kabarettisten

FLONHEIM - Hoch oben sitzt Till Eulenspiegel. Wie eine Schlange erhebt sich die Figur aus einer Hülle seiner selbst. Die Terrakotta-Skulptur steht im neuen Bühnenraum der Eberhard- und Barbara-Linke-Stiftung. Sie ist nicht die einzige. Originale bekannter Skulpturen, die in ganz Rheinland-Pfalz in Bronze gegossen ausgestellt sind, stehen hier im Raum verteilt. Doch die Scheinwerfer sind heute nicht auf sie, sondern auf eine Bühne am Ende der ehemaligen Scheune gerichtet. „Wir sind gekommen euch zum Spaß.“ Holk Freytag, Irmgard Haub, Jürgen Kessler, Nicole Meisenzahl und Markus Schönberg vom Deutschen Kabarettarchiv stellen als Premiere ihr neues Programm „Ihr habt es weit gebracht“ in Flonheim vor.

„Ihr habt es weit gebracht“ lautet der Programmtitel.......



Konrad Wolf überreicht Eberhard Linke Max-Slevogt-Medaille

Kulturminister Konrad Wolf hat Professor Eberhard Linke im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Max-Slevogt-Medaille für seine besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Bildenden Kunst in Rheinland-Pfalz überreicht.

Der in Flonheim lebende Bildhauer habe mit seinem Wirken die Bildende Kunst im Land auf vielfältige Weise gefördert. "Das künstlerische Gesamtwerk von Eberhard Linke ist eine Hommage an das Material Ton. Er gehört zu den wenigen Tonbildhauern, die die Hohlaufbauweise meisterlich beherrschen und mit diesem fragilen Material auch Plastiken in beachtlicher Größe erschaffen hat“, würdigte Konrad Wolf den Preisträger bei einer Feierstunde in Mainz. „Diese spezifische Qualität der Linkeschen Kunst begeistert die Betrachter. Wer kennt nicht seine zahlreichen Arbeiten im öffentlichen Raum in Mainz. Man kann mit Fug und Recht sagen, Eberhard Linke hat sich als Künstler einen Namen gemacht.“

Eberhard Linke 1937 in Lauban geboren, studierte Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Nach einigen Jahren als freier Bildhauer im Meisterschüler-Atelier von Otto Baum ging er nach Mainz und war dort von 1974 bis 2002 Professor an der Hochschule im Bereich Innenarchitektur und Architektur. 2009 gründete der Künstler gemeinsam mit seiner Frau die „Eberhard und Barbara Linke Stiftung“ mit Sitz in Flonheim, wo sie bereits 1982 ein Weingut erworben und schrittweise für die Stiftungszwecke umgebaut hatten. Zweck der Stiftung ist die Pflege und die öffentliche Präsentation des künstlerischen Werks von Eberhard Linke. Gleichzeitig fördert die Stiftung auch jüngere bildende Künstlerinnen und Künstler und bietet im Anwesen der Stiftung in Flonheim Arbeitsaufenthalte und Kurse für den Hohlaufbau von Terrakotta-Plastiken an. Im Atelier finden zudem regelmäßig Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen und Vorträge statt sowie Seminare zum Thema “Kunst und Politik” in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

„Rheinhessen ein Gesicht geben“ war das Motto der „Eberhard und Barbara Linke Stiftung“ zum Rheinhessen-Jubiläumsjahr 2016. Dazu gestaltete Eberhard Linke lebensgroße Porträtbüsten historischer Persönlichkeiten aus Rheinhessen aus der Zeit von 1790 bis 1848 von beindruckender Qualität.

„Rheinhessen ein Gesicht geben“: „Für das Land Rheinland-Pfalz zählen Sie zu den wichtigen Protagonisten der rheinland-pfälzischen Kunstszene. Ihr Leben für und mit der bildenden Kunst dauert jetzt schon fast 60 Jahre. Für Ihre außergewöhnlichen Leistungen und Ihr Lebenswerk gilt Ihnen der besondere Dank des Landes Rheinland-Pfalz. Deshalb haben wir den heutigen Tag zu einem besonderen gemacht; für das Land Rheinland-Pfalz, aber vor allem für Sie“, betonte Konrad Wolf in seiner Laudatio abschließend.

Die Max-Slevogt-Medaille wurde 1972 vom Land Rheinland-Pfalz gestiftet und wird seitdem durch den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin des Landes verliehen. Damit werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die sich durch ihre Tätigkeit in der Bildenden Kunst besondere Verdienste in Rheinland-Pfalz erworben haben wie auch solche, die wesentlich dazu beigetragen haben, die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz zu fördern. Die Max-Slevogt-Medaille wurde erstmals an Franz Josef Kohl-Weigand verliehen und seitdem an Künstlerinnen und Künstler wie zum Beispiel Georg Meistermann oder Förderern der Bildenden Kunst wie Prof. Dr. Peter Ludwig oder Prof. Dr. Klaus Gallwitz.



Blickfang für Mainz: Zwei Großplastiken Eberhard Linkes bis September zwischen Brand und Rathaus zu sehen

Von Michael Jacobs

MAINZ - Wie ein martialischer Bote aus ferner Zeit wuchtet sich der Bronzekrieger den grauen Betonfassaden der Warentempel am Brand entgegen. Der „Mann von Castrum“ strotzt vor Energie. Ein Legionär auf dem Rückzug, eine aus Haut, Waffenrock und Helm zu einem archaischen Kraftpaket verbackener Koloss, der aus dem Schatten der Erinnerung an die römische Soldateska im alten Moguntiacum auf die mit Shopppingtüten bewaffneten Passanten zuzustürmen scheint. Trotz fehlender Arme signalisieren der massige Nacken, die gespannten Schultern eine bedrohliche Energie.

Unverwechselbare Handschrift in Ton: Galerie Mainzer Kunst gibt dem Lebenswerk des Künstlers Eberhard Linke (80) breiten Raum

Von Marianne Hoffmann

MAINZ - Vera Mohrs ist an diesem Tag geladen, die Ausstellung des in Saulheim und Flonheim wirkenden Bildhauers und Malers Eberhard Linke musikalisch zu umrahmen. In ihrem Song „Schrei Doch” lautet eine Zeile „Manche Zeichen sind kleinlich, manche Phantasie“ und im Refrain: „Willst du überhaupt, dass man dich durchschaut?”. Es scheint so, als hätte Vera Mohrs diese Zeilen auf das Werk des umtriebigen Bildhauers gemünzt.

 

 

Nachrichten vom Mann im Kreis

Von Jens Frederiksen

GEBURTSTAG Der Bildhauer Eberhard Linke wird 80

FLONHEIM/SAULHEIM - Ewiges Ringen: Der Mensch greift nach der Welt, und dann kämpft er mit deren Bedrängnissen. Der in Saulheim und Flonheim ansässige Bildhauer Eberhard Linke, der heute seinen 80. Geburtstag feiert, hat die Unwägbarkeiten des Erdenlebens in robusten, manchmal martialischen, aber immer auch vom Verfall kündenden Plastiken zu seinem Thema erhoben. Unverkennbar die Handschrift: Seine Figuren sind handfest, derb, erdverbunden, aber ihre Terrakotta-Hülle splittert, verformt sich, bricht auf.

Wo es plätschert: Eberhard Linke hat die Figur am Karlsbrunnen vor der Kreisverwaltung geschaffen

Von Siegfried Orzeszko

INGELHEIM - Zu den Brunnen der jungen Generation zählt der „Karlsbrunnen“. Er entstand im Jahr 1995 im Zusammenhang mit dem Neubau der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Bekannt unter dem Begriff „Kunst am Bau“ sind Arbeiten bildender Künstler, die mit einem öffentlichen Bauwerk oder mit den dazugehörigen Freiflächen fest verbunden sind, erläutert die aktuelle Verwaltungsvorschrift des Landes. Und außerdem sollen die Kunstwerke einen eigenständigen Beitrag mit Bezug zur Architektur beziehungsweise zur Funktion des Bauwerks herstellen, auf die Umgebung reagieren sowie durch künstlerische Qualität und Aussagekraft beeindrucken.

IGS Anna Seghers: Bronzebüste schmückt die nach der Schriftstellerin benannte Schule

Von Bastian Reisch

MAINZ - Geradlinige Biografien haben sie nicht. Weder die Integrierte Gesamtschule (IGS) Anna Seghers in Mainz, noch die tatsächliche Schriftstellerin, die 1900 in Mainz geboren wurde. "Diese Schule war Spielball der Politik, viele wollten sie gar nicht", sagt Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD) zur jetzt 950 Schüler starken IGS. "Jetzt ist sie eine wichtige Schule in dieser Stadt", ergänzt Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD).Anna Seghers war Mitglied der KPD, wurde von der Gestapo verhaftet, ihre Bücher wurden verbrannt, sie floh über viele Stationen nach Mexiko und kehrte erst 1947 wieder zurück nach Deutschland.


  • Mit dieser Bronzebüste setzt der Künstler Eberhard Linke der berühmten und kontroversen Mainzer Autorin Anna Seghers ein Denkmal. Sie ziert die gleichnamige Integrierte Gesamtschule in der Oberstadt.

    Foto: hbz / Jörg Henkel

Büste von Schriftsteller Friedrich Christian Laukhard bei Johannisfest in Wendelsheim enthüllt

Von Steffen Borens

WENDELSHEIM - Friedrich Christian Laukhard (1757-1822) war ein radikaler Denker der Aufklärung. In einem feierlichen Rahmen stellte man ihm zu Ehren am Samstag in Wendelsheim im Rahmen des traditionellen Johannisfestes eine Büste auf. Vor seinem Geburtshaus, dem 1716 errichteten Pfarrhaus, ziert nun das Gesicht des Wendelsheimers den Gehweg und erinnert an den umstrittenen und freiheitsliebenden Schriftsteller.


  • Künstler Eberhard Linke (v.l.) Jakob Schwind, Weinkönigin Relana I. und Bürgermeister Hans-Ludwig Kilian enthüllten die Büste gemeinsam vor dem Evangelischen Gemeindehaus.

    Foto: pa/Axel Schmitz

VERNISSAGE Künstler Eberhard Linke gestaltet 14 Plastiken großer Persönlichkeiten aus der Region / Bis 30. Juni in Sparkasse ausgestellt

Von Ulla Grall

ALZEY - Auge in Auge mit 14 rheinhessischen Persönlichkeiten. Die Ausstellung „Rheinhessen ein Gesicht geben“ der Eberhard-und-Barbara-Linke-Stiftung in der Alzeyer Filiale der Sparkasse Worms-Alzey-Ried ist ein Beitrag zum Rheinhessen-Jubiläum.


  • Künstler Eberhard Linke gestaltete auch die Plastiken von August Freiherr von Gagern und Johann Georg Forster. Bei der Ausstellungseröffnung vertreten waren auch (hinten v.r.) Uli Röhm, Peter Eckes und Volker Gallé.

    Foto: photoagenten/ Axel Schmitz

VORTRAG Historiker Schmahl widmet sich dem langjährigen Saulheimer Bürgermeister - 18.02.2016

Von Barbara Mümpfer

SAULHEIM - Professor Johannes Baptist Joseph Neeb war ein vielseitiger Mann: Universitätsdozent, Schriftsteller, innovativer Landwirt, Philosoph, Priester, aber auch Familienvater und nicht zuletzt Kommunalpolitiker. 38 Jahre lang, von 1804 bis 1842, wirkte der gebürtige Hesse aus Steinheim am Main in Saulheim als Bürgermeister. Darüber hinaus vertrat er seine rheinhessische Wahlheimat zwei Sitzungsperioden lang als Abgeordneter in der zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. Gründe, ihn gerade in diesem Jubiläumsjahr als „Großen Rheinhessen“ zu feiern, gibt es also genug.

  • Neben der Büste des langjährigen Saulheimer Bürgermeisters Johannes Neeb, der 1802 den Franzosen eingesetzt worden war, referierte der Alzeyer Historiker Helmut Schmahl.

    Foto: pa/Selak

Rheinhessens berühmte Köpfe – Ton-Skulpturen der Linke-Stiftung im Abgeordnetenhaus - Nachrichten Mainz 05.12.2015

Von Mariann Hoffmann

MAINZ - Die Ausstellungsreihe „Kunst im Landtag” schließt in diesem Jahr mit einer Präsentation von Skulpturen, die unter dem sicheren Bildhauerblick von Eberhard Linke in Flonheim, dem Sitz der Linke-Stiftung, entstanden sind. Da das Deutschhaus, der Sitz des Landtages, sich schon in der Umbauphase befindet und ein Ausweichquartier für schweres Material gesucht werden musste, zog man ins Foyer des Abgeordnetenhauses.


  • Kunst im Landtag“: Zu den Exponaten der Skulpturen-Schau im Abgeordnetenhaus gehört die „Anna Seghers“ aus den Händen von Eberhard und Barbara Linke.

    Foto: hbz/Michael Bahr

Bildhauer Eberhard Linke arbeitet in seinem Flonheimer Atelier - 29.10.2015

Von Ali Reza Houshami

SAULHEIM/FLONHEIM - Konzentriert arbeitet Dr. Eberhard Linke an seiner neuesten Plastik. Immer wieder nimmt der Bildhauer dicke und dünne Holzstäbe, um den Ton festzudrücken. „Je härter der Ton, umso schwieriger ist es, zu gestalten und zu korrigieren“, sagt Linke, dessen Atelier seit über 30 Jahren auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Flonheim zu finden ist.


  • Eberhard Linke ist in seinem Atelier nicht allein: Die freischaffende Künstlerin Carmen Stahlschmidt nutzt ebenfalls die Räume.  Archivfoto: pa/Selak

Jürgen Kessler liest im Atelier Linke in Flonheim aus seinem neusten Buch - 19.09.2015

Von Karin Kinast

FLONHEIM - „Eine Veranstaltung am Sonntagmorgen, das ist eine Premiere!“, begrüßte Eberhard Linke die zahlreichen Gäste, die sich zur Lesung aus dem Buch „Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte“ von Jürgen Kessler im Atelier der Eberhard und Barbara Linke Stiftung eingefunden hatten. Walter Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Villa Musica Mainz und Kulturstaatssekretär, moderierte die Lesung im Dialog mit musikalischen Zitaten.

 

 

  • Archivfoto: photoagenten/ Axel Schmitz

Malerei, Plastiken und Grafik - Landkreis Alzey-Worms 14.09.2015

OFFENE ATELIERS Künstler zeigen Arbeiten am dritten und vierten Septemberwochenende

ALZEY-WORMS - (red). Die Offenen Ateliers des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler sind am dritten und vierten Wochenende im September geöffnet. Zwischen 14 und 19 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, zeitgenössische Kunst aus Rheinland-Pfalz zu entdecken. Heiteres im Garten Malerei, Grafik und Fotografie sind am 19. und 20. September in Saulheim zu betrachten. Das Atelier ...

 

 

  • Auch Eberhard Linke zeigt seine Plastiken der Öffentlichkeit. Sein Atelier befindet sich in der Erbes-Büdesheimer-Straße 7 in Flonheim. Archivfoto: photoagenten/Axel Schmitz

Große Oper, gelungene Glanzstücke - Allgemeine Zeitung Alzey 23.07.2015

Von Ulla Grall

LIEDERABEND Sophia Damaris Wurmdobler und Wolfgang Nieß verzaubern mit romantischen Werken

FLONHEIM - „Sophia Damaris ist ein einheimisches Gewächs“, sagt Eberhard Linke in seiner Begrüßung. Eine echte Rheinhessin ist die Sopranistin, geboren in Erbes-Büdesheim. Sie studierte in Wien Sologesang und Oper und lebt nun, nach zahlreichen Engagements und Auftritten im In- und Ausland, wieder in ihrer Heimatgemeinde.

 

 

  • Wolfgang Nieß begleitete Sophia Damaris Wurmdobler beim Konzert in Flonheim.

    Foto: photoagenten/Carsten Selak


Rom in Flonheim erleben - Allgemeine Zeitung 13.06.2015

PORTRÄT Künstler nähern sich der Ewigen Stadt in Texten, Musik, Fotos und Zeichnungen

FLONHEIM - (red). Es gibt ein Gemälde von Umberto Boccioni „La Strada entre nella casa“ (1911), besser bekannt unter dem Titel „Balkon“, das das Alltagsleben, den Lärm der Straße durch eine betrachtende Frau auf einem Balkon wiedergibt. Der Betrachter des Bildes wiederum nimmt die Straße gleichsam durch die Sinne dieser Figur wahr. So erlebten die Besucher der Veranstaltung im beschaulichen Flonheim Rom, die Ewige Stadt, in der Interpretation von Jazz und weiteren modernen Klangelementen durch das Axel Grote-Quartett.

  • Foto: K.H. Jungk


Der Schweizer Aktionskünstler erschafft Skulpturen aus Holz, zu sehen in der Stiftung Linke - Allgemeine Zeitung 20.05.2015


FLONHEIM - (red). Ungewohnte Geräusche dringen aus dem Hof der Eberhard & Barbara Linke Stiftung in Flonheim: Mit Motorsäge und Schleifgerät ist da ein Künstler zugange, der aus Holz eine große Skulptur von 2,20 Meter Länge und 90 cm Durchmesser schafft.

Es ist Jean-Paul Falcioni aus Sion/Wallis in der Schweiz. Holz ist sein Werkstoff von Kindheit an: Sein Vater hatte eine Schreinerei. Inzwischen ist Falcioni ein international anerkannter Holzbildhauer, der zurückblicken kann auf 67 Symposien in Europa, Russland und Asien. Das Holz, das er bearbeitet, ist ein Flonheimer Gewächs. Der alte, große Walnussbaum im Skulpturengarten des Bildhauers Professor Eberhard Linke musste vergangenes Jahr leider gefällt werden.

 

 

  • Jean-Paul Falcioni gibt seinem Kunstwerk in Flonheim den letzten Schliff.
    Foto: K.H. Jungk


Georg Forster aus Terrakotta - Allgemeine Zeitung -12.05.2015

FLONHEIM - In der weitläufigen alten Hofreite in Flonheims Erbes-Büdesheimer Straße 7 nimmt das rheinhessische Jubiläumsjahr 2016 Gestalt an - und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. In seinem Bildhauer-Atelier arbeitet Professor Eberhard Linke bereits seit Monaten an Terrakotta-Büsten berühmter Rheinhessen. Zwei lebensgroße Werke sind bereits vollendet, an die 25 in Halb- und Dreiviertelgröße ...

  • Der Künstler Eberhard Linke beim Gestalten der rheinhessischen Köpfe für das Jubiläumsjahr 2016. Foto: photoagenten/Carsten Selak


Stück für Stück zur fertigen Kunst - Allgemeine Zeitung Alzey - 7.05.2015

 

Von Danielle Schwarz

LINKE-STIFTUNG Kursteilnehmer erlernen den Hohlaufbau von Ton-Skulpturen

FLONHEIM - Einen Gegenstand mit den eigenen Händen schaffen, direkt am Material sein – das sei das Besondere an der Arbeit mit Ton, sagen Professor Eberhard Linke, Carmen Stahlschmidt und Susan Geel. Der Vorsitzende und die Künstlerinnen bei der „Eberhard & Barbara Linke-Stiftung“ in Flonheim stellen bei Intensivkursen mit ihren Gruppen aber nicht simple Terrakotta-Küchengegenstände her. Die Teilnehmer lernen den Hohlaufbau von Skulpturen.

  • Susan Geel (hinten links) und Carmen Stahlschmidt (vorne Mitte) stehen den Teilnehmern beim Formen ihrer Skulpturen mit Rat und Tat zur Seite. Foto: photoagenten/Axel Schmitz


Allgemeine Zeitung Alzey - 14.04.2015

Von Barbara Mümpfer

BILDHAUER Werke von Eberhard Linke sind in Flonheimer Hofreite zu sehen

FLONHEIM - Touristen, die wegen des guten Weins und der kulturellen Sehenswürdigkeiten nach Rheinhessen kommen, sollten ein weniger bekanntes Kleinod nicht links liegen lassen. Versteckt in einer großen Hofreite in der Erbes-Büdesheimer Straße 7 in Flonheim liegt nämlich ein Geheimtipp für Freunde zeitgemäßer Bildhauerei. Umgeben von einer Hecke, zwischen Bäumen und Gebüsch, tummeln sich in einem großen Garten geheimnisvolle Gestalten aus Bronze- und Terrakotta. Da schreitet ein Golem flotten Schritts über den sonnigen Rasen, macht sich ein Legionär auf in den Kampf, liegt eine nackte Dame im Gras und ein Drache faucht jeden an, der vorüber geht.

  • Eberhard Linke (links) stellt in seinem Atelier, in dem auch Carmen Stahlschmidt arbeitet, ausdrucksstarke Figuren her.
    Foto: photoagenten/Carsten Selak


Allgemeine Zeitung Alzey - 20.9.2014

MUSIKALISCHE LESUNG Frieder W. Berger bei Tag des offenen Ateliers in Flonheim

FLONHEIM - (red). Der Tag des offenen Ateliers in Flonheim fand seinen Abschluss mit einer Veranstaltung der besonderen Art. Professor Eberhard Linke konnte den Posaunensolisten und Tubisten Frieder W. Berger begrüßen, der eine weite Fahrt auf sich genommen hatte, um den Rheinhessen sein Buch „Jazz unter Ulbricht und Honecker – mein musikalisches Leben in der DDR“ vorzustellen, das im Eigenverlag erschienen ist.

  • Frieder W. Berger berichtete in Flonheim nicht nur von seinen Erlebnissen in der DDR, er griff auch zur Tuba. Foto: Karl-Heinz Jungk